Heute steht wieder eine ausgedehnte Radtour auf dem Programm, die sich jedoch größtenteils durch leichtes Terrain schlängelt. Je nachdem, ob du die Strecke entspannt genießen und für Fotostopps pausieren möchtest oder sie zügig durchfährst, solltest du für diese Rundfahrt gut drei bis vier Stunden Zeit einplanen.
Meine Tour beginnt in der Junkerstraße. Von dort aus nehme ich die Äußere Tennenloher Straße. Kurz bevor ich die A73 kreuze, biege ich links auf den Radweg ab, tauche ein ins Grün und folge dann dem Verlauf der alten Aurachtalbahn.

Der Weg führt mich weiter durch den Wiesengrund, vorbei am ehemaligen Kraftwerk Franken II. Normalerweise würde man nun die Umgehung nutzen und Frauenaurach rechts liegen lassen. Doch da dieses Dorf mein Geburtsort ist, mache ich einen kleinen Schlenker: Ich biege rechts auf die Gostenhofer Straße ab, um ein wenig durch jene Gassen zu radeln, in denen ich meine Jugend verbracht habe.


Nachdem ich den alten Ortskern durchfahren habe, führt mich die Brauhofgasse wieder hinaus in die freie Natur.
Vorbei am geheimnisvollen Fledermauskeller und kurz darauf unter der Autobahn hindurch, hier muss ich wegen einer Umleitung kurzzeitig einen Umweg durch Kriegenbrunn machen. Danach verlasse ich den Ort in Richtung Hauptendorf wieder und halte mich Richtung Damwildgehege. Leider muss ich bei meiner Ankunft feststellen, dass sich die Tiere heute in einem uneinsehbaren Teil des Geheges versteckt halten – die Pause fällt daher sehr kurz aus.

Anschließend kehre ich ein paar Meter auf dem gleichen Weg zurück und biege dann links ab, um über die Vacher Straße und die Niederndorfer Straße zur Straße „Am Lobersberg“ zu gelangen. Kurz vor der A3 führt mich der Weg links ab in Richtung Haundorf. Die Strecke schlängelt sich nun durch wunderschöne Naturlandschaften, bis ich schließlich Dechsendorf erreiche.






Ich durchquere Dechsendorf bis zum kleinen Bischofsweiher, wo ich eine wohlverdiente Pause einlege.

Mein nächstes Ziel ist der Besuch bei Verwandten in Bubenreuth.
Dafür führt mich meine Tour weiter am Dechsendorfer Weiher entlang; ich halte mich östlich bis zum Heusteg. Nach Überquerung der Staatsstraße 2240 tauche ich wieder in den Wald ein. Die Schwarze Marter tauchte auf, gebadet in einem geheimnisvollen Licht, der die Szenerie verzauberte. Diesen Anblick musste ich natürlich mit der Kamera festhalten.

Am Membacher Steg überquere ich den Main-Donau-Kanal und fahre am Rand von Alterlangen entlang der Dechsendorfer Straße. Kurz vor dem Schlachthof folge ich der Regnitz nordwärts, bis ich an der Bahnunterführung, dem berühmten Mausloch bei den Werkern, ankomme. Wenige Minuten später bin ich auch schon bei meinen Verwandten in Bubenreuth.
Nach einem kurzen, netten Aufenthalt mache ich mich auf den Heimweg über das Waldkrankenhaus, den Bürgermeistersteg und die Günther-Scharowsky-Straße zurück nach Hause.
Wie immer, hier noch die Daten der Tour:
Distanz 39,5 km, Zeit 3:31, Ø Geschwindigkeit 11,2 km/h, Anstieg gesamt 240 m.
Eine Karte und weitere Information gibt es bei Komoot: Link

