Raus aus den Federn, ab in den Sattel: Winter-Cycling zum Hetzleser Berg
Nach den gemütlichen (und kalorienreichen) Weihnachtstagen gab es für mich heute keine Ausreden mehr: Die Beine waren schwer, der Sattel staubig – es wurde Zeit für eine ordentliche Tour. Mein Ziel? Den Kopf frei kriegen und die überschüssige Energie der Feiertage in die Pedale leiten.
Von der Brucker Lache in die Fränkische Schweiz
Gestartet bin ich wie meist am Eggenreuther Weg in Bruck. Die ersten Kilometer führten mich durch die vertraute Stille der Brucker Lache und weiter durch den Buckenhofer Forst. Es ist immer wieder erstaunlich, wie ruhig der Wald im Winter wirkt – die perfekte Kulisse, um den Rhythmus zu finden.
Über Dormitz und Neunkirchen am Brand ging es schließlich an den ersten richtigen Härtetest: den Aufstieg zum Hetzleser Berg.
Die Strategie: Kraftvoll, aber bloß nicht nassschwitzen
Bei den aktuellen Minustemperaturen ist das Bike-Management eine echte Herausforderung. Ich trete zwar gerne kräftig in die Pedale, aber heute war taktisches Fahren angesagt. Mein Ziel: Druck aufbauen, ohne völlig durchzuschwitzen. Warum? Wer bei der Auffahrt baden geht, kühlt bei der rasanten Abfahrt im eiskalten Fahrtwind gnadenlos aus. Also: Gang runter, Puls unter Kontrolle halten und die kühle Luft genießen.
Natürlich blieb zwischendurch immer Zeit für einen kurzen Stopp. Die Kamera war mein ständiger Begleiter, denn das Licht heute war einfach zu gut, um es nicht festzuhalten. Und wieder ärgerte ich mich ein wenig, nicht die Nikon dabei zu haben. Aber ich bin ja zum Biken hier und nicht um Fotos zu machen.

Das Plateau und das Ziel: Rangen
Oben auf der Hetzleser Hochebene angekommen, wird man für jeden Höhenmeter belohnt. Die Weite hier oben ist im Winter besonders beeindruckend.


Mein Wendepunkt war die Serpentinenstraße bei Rangen. Einmal tief durchatmen, den Blick schweifen lassen und dann hieß es: Umdrehen und ab nach Hause.

Das Finale: Sonnenuntergang und Endspurt
Auch wenn die Tage nach der Sonnenwende gefühlt wieder länger werden, ist gegen 17 Uhr Schluss mit lustig – die Dunkelheit und auch die Kälte kriecht dann schnell heran. Zwischen dem Hetzleser Flughafen und dem Ort Hetzles habe ich mir noch eine wohlverdiente Pause gegönnt, um die Speicher für den Rückweg zu füllen.
Die letzten 20 Kilometer bin ich dann in einem Stück durchgezogen. Belohnt wurde ich mit einem herrlichen Sonnenuntergang, der den Horizont in glühendes Orange tauchte, während die Temperaturen spürbar weiter fielen. Ein perfekter Abschluss für eine Tour, die gezeigt hat: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Taktik!


Hier noch die Daten der Tour:
Distanz 50 km, Zeit 03:28, Ø Geschwindigkeit 14,4 km/h, Anstieg gesamt 630 m.
Eine Karte und weitere Information gibt es bei Komoot: Link
Transparenz-Hinweis:
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich gelegentlich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lassen.
Der Inhalt bleibt aber immer mein eigenes Abenteuer.

